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ALTMARKTgarten

Dachgewächshaus offiziell eröffnet

Das Dachgewächshaus auf dem neuen Jobcenter am Oberhausener Altmarkt wurde am Donnerstag, 26. September, im Anschluss an das wissenschaftliche Symposium des Fraunhofer Umsicht zur gebäudeintegrierten Pflanzenproduktion, im feierlichen Rahmen offiziell eröffnet. An der Feier zur Eröffnung und der Übergabe des Gebäudes durch die OGM Oberhausener Gebäudemanagement GmbH nahmen neben Oberbürgermeister Daniel Schranz rund 260 geladene Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und der Nachbarschaft teil.

Die Übergabe des Schlüssels zum ALTMARKTgarten

v. l. n. r.: Oberbürgermeister Daniel Schranz , Dezernentin Sabine Lauxen, Horst Kalthoff (OGM) und Hartmut Schmidt (OGM) Foto: Contact GmbH

„Das neue Jobcenter Oberhausen am Oberhausener Altmarkt setzt ein städtebauliches Ausrufezeichen und bildet zugleich ein belebendes Element für die Alt-Oberhausener Innenstadt“, hebt Oberbürgermeister Daniel Schranz das neue Oberhausener städtebauliche Highlight und innovative Vorzeigeprojekt in seiner Ansprache hervor. „Weil es gestalterisch und durch die außergewöhnliche Begrünung Maßstäbe setzt, sorgt das Bauwerk bereits heute, weit über die Stadtgrenzen hinaus, für Aufmerksamkeit. Das Gebäude ist ökologisch sinnvoll und wertet das Quartier deutlich auf“, zeigt sich Oberbürgermeister Daniel Schranz von dem Projekt beeindruckt.
 

Für die Umsetzung des Projektes waren die Stadttöchter Verwaltungszentren Oberhausen GmbH (VZO) und Oberhausener Gebäudemanagement GmbH (OGM) verantwortlich. Die OGM hatte auf Wunsch von Stadt und Bund einen Architektenwettbewerb ausgelobt, bei dem sich das Berliner Büro Kuehn Malvezzi Projects GmbH mit seinen Entwürfen durchgesetzt hatte.Europaweit betritt Oberhausen städtebauliches Neuland, ist sich OGM-Geschäftsführer Horst Kalthoff sicher. „Denn das Projekt verbindet Themen, die bisher nicht miteinander in Bezug stehen, wie etwa die Erprobung und Vernetzung von Gebäudetechniken, Haustechnik und der Lebensmittelproduktion in der Innenstadt.“

„Die Stadt Oberhausen vereint mit dem Projekt »Altmarktgarten« die Bausteine „nachhaltig bauen“, „produzieren“ und „konsumieren“ in einem Projekt. Durch das gebäudeintegrierte innovative Dachgewächshaus im Zentrum der Stadt auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes gehen wir einen völlig neuen Weg“, ergänzt Umweltdezernentin Sabine Lauxen.

Der Altmarktgarten ist dabei nicht nur Produktionsstätte für frische und nachhaltige Lebensmittel, sondern auch ein Ort für Innovation. Dieses Projekt, welches die Erprobung und Vernetzung von Gebäudetechnologien und Haustechnik und der Lebensmittelproduktion im verdichteten, innerstädtischen Raum zum Ziel hat, kann Vorbildfunktion für die zukunftsfähige Stadt sein. In Deutschland und auch den Nachbarstaaten ist dieser Ansatz bislang weitgehend einzigartig und bringt somit ein großes Transferpotenzial mit.

Blick aus dem Dachgewächshaus

Foto: Contact GmbH

 

„Es freut uns besonders, dass die wissenschaftliche Ausgestaltung und der spätere Teilbetrieb des Dachgartens durch Wissenschaftler des Fraunhofer UMSICHT unterstützt wird“, erklärt OGM-Geschäftsführer Hartmut Schmidt abschließend zur Symbiose aus Forschung und Entwicklung am urbanen Standort Oberhausener Altmarkt.

Gefördert wurde das Projekt: „Altmarktgarten – Systemlösungen für Grün in der Stadt, Gestaltung und Bau eines gebäudeintegrierten Dachgewächshauses zur nachhaltigen Pflanzenproduktion und als Nukleus für städtebauliche Kultur- und Innovationsprozesse“ durch das damalige Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen des Bundesprogrammes „Nationale Projekte des Städtebaus“.
Die Investitionssumme für das Gebäude inclusive Dachgewächshaus betrug über 30 Millionen Euro. Die Fördersumme des Bundes für das gebäudeintegrierte Dachgewächshaus betrug 2,3 Millionen Euro.